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Der Industriemeister im DQR

Einstufung des Industriemeister im DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen).

Im DQR sind der Industriemeister und der Bachelor auf Stufe 6 eingestuft.

Dies hat zu vielen Diskussionen geführt. Es besteht anscheinend noch erhöhter Redebedarf. Unsere Stellungnahme zum Thema, finden Sie weiter unten.

Die Aussage lautet: Die Abschlüsse sind auf dem gleichen Niveau angesiedelt, also gleichrangig, aber nicht gleichartig.

Genau hier, liegt unserer Meinung nach das Verständnisproblem.

Die Ausbildungen sind unterschiedlich, jeder Beruf hat sein spezielles Einsatzgebiet in der Industrie. Der Industriemeister ist mit den Anlagen und Maschinen vertraut, muss die Produktion leiten, seine Mitarbeiter führen und ist für den reibungslosen Ablauf aller Arbeiten verantwortlich.

Der Bachelor ist für den Entwurf und die Planung von Neuanlagen, sowie für die Instandhaltung von bestehenden Anlagen zuständig.

Nun kann man sich streiten, wie hochwertig die jeweiligen Ausbildungen sind. Der Bachelor beherrscht natürlich die höhere Mathematik und der Industriemeister kann mal eben in 16 Wochen gemacht werden. Es wird in verschiedenen Foren heftig diskutiert.

Allerdings darf man nicht so an die Sache herangehen. Hier wird das Ziel des DQR und EQR verkannt.

 

Wir sind der Meinung, das der Lebenslauf hier eine ganz entscheidend Rolle spielt.

Ein Personalchef wird nicht einen 25-jährigen Industriemeister, ohne Berufspraxis in eine Führungsposition stecken, in der er eine hoher Verantwortung für eine Anlage, oder einen Produktionsbetrieb hat und viele Mitarbeiter führen muss.

Einen jungen Bachelor wird man auch nicht die alleinige Planung einer Anlage anvertrauen, wenn er noch keine Projekte in dieser Richtung eigenständig und eigenverantwortlich durchgeführt hat.

Die Einstufung beider Abschlüsse auf Niveau 6 hat unserer Meinung nach seine Berechtigung, weil die Verantwortung nach mehreren Berufsjahren anspruchsvoller Tätigkeit, gleichrangig sind. Hier ist besonders auf die Wortwahl zu achten.

Der DQR und EQR sollen ja nur eine Hilfe sein, die verschiedenen Abschlüsse zu beurteilen und die neuen Führungskräfte mit den unterschiedlichen Ausbildungen, richtig einzustufen und somit gerecht zu entlohnen.

Außerdem entscheidet heutzutage die Praxis, ob man der jeweiligen Herausforderung gewachsen ist, oder nicht. Sollte das nicht der Fall sein, endet der Vertrag meist in der Probezeit, oder wie heute üblich, innerhalb eines Jahres, bei einem befristetem Arbeitsvertrag.

 

Also bitte nicht alles so hoch aufhängen, die Arbeitsgebiete beider Berufe sind total verschieden und nicht gleichartig.

 

 

 

 

 

 

 

 

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